Die Ziele und Strategien des neuen Programmes
Mit dem Programm
INTERREG III A Österreich - Deutschland/Bayern 2000-2006 soll
auf den bisherigen Erfahrungen aufgebaut, die Kooperationen vertieft und
neue Ansätze der Zusammenarbeit gefunden werden.
Die Ziele:
- Weiterer Abbau von grenzbezogenen Barrierewirkungen
- Verbesserung der Attraktivität des Grenzraumes als Lebens- und
Arbeitsraum für die ansässige Bevölkerung, sowie Erhöhung
der Lebensqualität
- Entwicklung eines grenzüberschreitenden Wirtschaftsraumes und
Sicherung der Erwerbsmöglichkeiten in allen Teilräumen und
für alle Bevölkerungsgruppen
- Verstärkte grenzüberschreitende Zusammenarbeit
Die Strategien:
- Nachhaltige Regional- und Raumentwicklung unter Berücksichtigung
der wirtschaftlichen Potentiale sowie der Leistungs- und Aufnahmefähigkeit
von Teilräumen und der Sensibilität des Naturraumes
- (Weiter)Entwicklung und Bündelung des vorhandenen ökonomischen
Potenzials sowie eines grenzüberschreitenden Arbeitsmarktes
- Ausbau bzw. Weiterentwicklung der gemeinsamen Kooperations- und Kommunikationsstrukturen,
insbesondere unter Beteiligung von Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft
sowie lokaler bzw. regionaler Initiativen
Weiters soll gewährleistet sein, dass die Projekte möglichst koordiniert
die regionale Entwicklung und Integration vorantreiben und Synergien mit
anderen Projekten genutzt werden.
Strategische Grundlagen im Einklang mit den EU-Anforderungen:
- Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Regionen durch
dieFörderung der KMU mittels Heranführung an Innovation und
Technologie, infrastrukturelle Maßnahmen wie Gründung von Impulszentren,
Ausbau und verbesserter Zugang zu Informationstechnologien, Maßnahmen
des Know-how-Transfers und im Bereich der Bildung und Qualifizierung
- Entwicklung nach dem Prinzip der Nachhaltigkeit, d.h. umsichtiger
Umgang mit den natürlichen Ressourcen im hochsensiblen alpinen
Raum, Nutzung umweltschonender Energie- und Transporttechnologien usw.
- Gender Mainstreaming, d.h. Stärkung der Beteiligung der
Frauen am wirtschaftlichen und sozialen Leben vor dem Hintergrund der
europäischen und nationalen Gleichbehandlungspolitiken.
|