AB119 – Inwertsetzung römischer Kulturstätten

Projektzusammenfassung

In den Tourismusregionen Ostbayern und Oberösterreich sind in den letzten Jahren viele Infrastrukturmaßnahmen und Angebotsentwicklungen erfolgreich umgesetzt und auf dem Markt positioniert worden. Besonders im Aktiv-Tourismus bieten die Destinationen den entsprechenden Zielgruppen ein breites Angebot.  Neben dem Naturerlebnis nimmt auch der Kulturtourismus eine große Bedeutung ein. Mit dem Projekt „Inwertsetzung der römischen Kulturstätten in Ostbayern und Oberösterreich“ soll dieser Bedeutung sowie hinsichtlich allgemeiner Tourismustrends stärker Rechnung getragen werden (z.B. Zunahme der Kurzurlaube und Tagesauflüge in naheliegende oder benachbarte Tourismusregionen). Der große Einfluss der Römer, speziell in den Provinzen Noricum und Raetium und damit im ostbayerisch-oberösterreichischen Grenzraum wurde bis dato nur lokal aufbereitet. Erstmals soll dieses historische Thema aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet und grenzüberschreitend dargestellt werden. Der Schwerpunkt liegt auf innovativen, touristischen Produkten mit historischem Bezug. Losgelöst von heutigen Staatsgrenzen sollen die damaligen Nachbarprovinzen, in ihrem räumlichen Kontext, unter historischen Aspekten, zeitgemäß interpretiert ins 21. Jahrhundert transferiert werden.
Durch die gemeinsame Ausarbeitung eines grenzüberschreitenden, projektübergreifenden, digitalen Reiseführers mit Mobilititätskonzept sollen die römischen Erlebnisinszenierungen innovativ aufbereitet werden. Eine gemeinsame Übersichtskarte in Printform präsentiert die Vielfältigkeit Ostbayerns und Oberösterreichs unter Berücksichtigung der Wander- und Radwegeinfrastruktur. Als verbindendes Element zwischen den römischen Kulturstätten und der Geschichte beider Regionen. Durch den grenzüberschreitenden Ausbau des Kulturtourismus kann die Vor- und Nebensaison durch die Bewerbung attraktiver Ausflugsziele nachhaltig weiterentwickelt und gestärkt werden.