9. Begleitausschuss im INTERREG Programm Österreich-Bayern 2014-2020 in St. Gilgen am Wolfgangsee

Erstellt am 16. Dezember 2019

Von 10. bis 11. Dezember 2019 tagte zum bereits 9. Mal der Begleitausschuss als beschlussfassendes Gremium des EU-Förderprogramms INTERREG V-A Österreich- Bayern 2014-2020. Die Sitzung fand diesesmal in St. Gilgen am Wolfgangsee, im Salzburger Salzkammergut, statt.


Als eines von 60 grenzüberschreitenden Strukturfonds-Förderprogrammen der Europäischen Union fördert das INTERREG Österreich-Bayern Programm 2014-2020 grenzüberschreitende Projekte im Bereich der unternehmensbezogenen Forschung, Entwicklung und Innovation, im Bereich der nachhaltigen Inwertsetzung des Natur- und Kulturerbes, der grünen Infrastruktur, sowie im Governance Bereich und im Bereich der langfristigen institutionellen Kooperationspartnerschaften.

Insgesamt konnten bei diesem Begleitausschuss 11 Projekte mit einem Fördervolumen von rund 5,8 Mio. EFRE genehmigt werden.

Im Bereich der unternehmensbezogenen Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsaktivitäten wurden drei Projekte genehmigt. Die Projekte beschäftigen sich mit der künstlichen Intelligenz zur Optimierung der industriellen Fertigung, um den Zugang für KMUs zu KI-basierten Produktionsprozessen zu erleichtern, mit der grenzüberschreitenden Konzepterarbeitung zur nachhaltigen Bewirtschaftung von Hüttenbetrieben und mit dem Aufbau eines Kompetenznetzwerks für die Analyse und Visualisierung von logistischen Wertschöpfungsnetzwerken.

Die genehmigten Projekte im Spezifischen Ziel 3, der Inwertsetzung des Natur- und Kulturerbes, widmen sich zum einen dem gesundheitsorientierten Tourismus und zum anderen der Umsetzung eines grenzüberschreitenden Loipenanschlusses.

Im Bereich der langfristigen Kooperationspartnerschaften, dem Spezifischen Ziel 7, konnten sechs Projekte genehmigt werden, die sich beispielsweise mit dem Aufbau eines Netzwerks von MINT Learning Centern, mit der Entwicklung nachhaltiger Geschäftsmodelle für die gesundheitstouristische Nutzung von Wäldern oder dem Hochwasserschutz auseinandersetzen.

Die Umsetzung des Programms ist mit Ende 2019 bereits sehr weit fortgeschritten. Mit den Projektgenehmigungen im Rahmen des 9. Begleitausschusses sind die zur Verfügung stehenden Mittel für 2014-2020 von rund 54,5 Millionen EFRE ausgeschöpft. Einstweilen sind die Vorbereitungen für die kommende Strukturfondsperiode 2021 – 2027 voll angelaufen. Die Zielsetzung ist möglichst zeitnah im Jahr 2021 mit dem neuen Programm und neuen Projektgenehmigungen zu starten. Bis zum Start des neuen Programms gibt es aber weiterhin die Möglichkeit Kleinprojekte einzureichen und umzusetzen.

Auf unserer Programmhomepage finden Sie die dazu nötigen Informationen und Ansprechpersonen.