1,75 Millionen Euro an EFRE-Fördermittel für grenzüberschreitende Projekte im INTERREG V A Programm Österreich – Bayern 2014-2020 genehmigt

Erstellt am 1. Dezember 2017

Bei der 6. Sitzung des Begleitausschusses im Förderprogramm INTERREG Österreich-Bayern 2014-2020 am 28./29. November 2017 in Bayerisch Gmain (Oberbayern) wurden fünf Projektanträge genehmigt.

Der inhaltliche Schwerpunkt der beantragten Projekte liegt vor allem auf dem Aufbau und der Intensivierung langfristiger grenzüberschreitender Kooperationen zum Abbau von administrativen und legistischen Barrieren. Die nun genehmigten fünf Vorhaben mit einer Fördersumme von insgesamt 1,75 Euro EFRE-Mittel weisen eine hohe thematische Vielfalt auf – von Kooperationen zum besseren Management und Monitoring von Schutz- und Erholungsgebieten, zur Erhöhung der Biodiversität und des Artenschutzes im Programmraum sowie zur Förderung der Bildung für nachhaltige Entwicklung und zur touristischen Destinationsentwicklung von regionalem Natur- und Kulturerbe. Ein Projekt wurde im Bereich der unternehmensbezogenen grenzüberschreitenden Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten genehmigt. Dieses leistet einen Beitrag zur CO²-armen Wirtschaft.

Ebenso wurde die Förderung der Euregio-Geschäftsstellen um ein Jahr verlängert. Diese stellen wichtige Partner im Programm dar, vor allem in der regionalen grenzüberschreitenden Entwicklung und bei der Beratung von Kleinprojektträgern. Darüber hinaus wurden weitere Budgetmittel für die Umsetzung von Kleinprojekten zur Verfügung gestellt.

In der Einplanung neuer Vorhaben wird ein weiterer Fokus auf langfristige, strukturelle Kooperationen zum Abbau von Barrieren im Grenzraum sowie auf Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel u.a. durch Schutzmaßnahmen im Bereich „grüne Infrastruktur“ gelegt.