AB116 – Qualitätssicherung und Optimierung in der Verpackung von Fleisch

Projektzusammenfassung

Im Rahmen der Zusammenarbeit soll die Wechselwirkung der Verpackung von Fleisch auf das Produkt im Mittelpunkt stehen. Alle verfügbaren Informationen sollen im ersten Umsetzungspaket (UP) objektiv gescreent werden. IM Anschluss daran werden verschiedene Verpackungsmaterialien, darunter solche die bereits am Markt verwendet werden und solche die in der Fleischverpackung noch nicht zum Einsatz kommen, getestet und verglichen werden. Das Ausgangsmaterial der zu untersuchenden Folien reicht dabei von konventionellen Verpackungen über Folien aus nachwachsenden bzw. ressourcenschonenden Rohstoffen. Als Ergebnis des ersten UP soll eine Festlegung von 8-10 zu testenden Folien aus verschiedenen Rohstoffen getroffen werden. Als Basis dafür dient eine Datenzusammenfassung, die durch die Koordination des Partners HKE aufgrund von Literaturrecherche, funktionellen Eigenschaften (Barriere, Dichtigkeit, mechanische Eigenschaften) charakterisiert und Materialspezifikationen für die Testreihen festlegt. Im zweiten UP werden die ausgewählten Folien durch den Partner MCI und LFU Tests für die Qualitätssicherung durchgeführt, wobei die Wechselwirkungen zwischen den getesteten Folien und den Lebensmitteln untersucht und beschrieben wird. Es sollen Farbe, Textur, Gesamtkeimzahl und Fette durch verschiedene Analyseverfahren gemessen werden. Auch wird der Frage nachgegangen, ob die Art der Verpackung einen Einfluss auf das Shelf Life der Produkte hat. Mittels nicht invasiven Messmethoden soll beim Partner LFU die Messbarkeit zur Qualität des Produktes durch die Test-Folien evaluiert werden. Als geeignete nicht-invasive Methode kann die Nahinfrarot- (NIR) und die Raman-Spektroskopie für die Analyse von chemischen Parametern (Fett-, Eiweiß-, Wassergehalt, Salzgehalt, etc.) herangezogen werden. Im dritten UP werden die Ergebnisse gemeinsam mit ZLV und den Firmenpartnern auf Anwendbarkeit geprüft. In jedem der UP ist die Beteiligung am vernetzenden UP „Techtransfer“ vorgesehen.