AB29 – Synthese, Charakterisierung und technologische Fertigungsansätze für den Leichtbau „n2m“

Projektzusammenfassung

Durch die enge Zusammenarbeit der Universität Salzburg (PLUS) und der HAW Landshut soll ein gemeinsames, grenzüberschreitendes Forschungs- /Entwicklungszentrum für den Leichtbau „n2m“ (nano-to-macro) aufgebaut werden. In diesem Zentrum werden durch die wissensbasierte Synthese und Materialcharakterisierung auf der Nano- und Mikroebene neue Prozessierungstechnologien für Leichtbauprodukte mit verbesserten makroskopischen Eigenschaften geschaffen.
Eine besondere Bedeutung hat dabei der skalenübergreifende Forschungsansatz: Durch die interdisziplinäre Verknüpfung der naturwissenschaftlichen Grundlagenforschung an der PLUS mit der anwendungsorientierten Forschung und Entwicklung an der HAW Landshut wird ein Bogen von der Entwicklung der Ausgangsmaterialien, über die Untersuchung der relevanten Grenzflächen und Volumeneigenschaften bis  zur Prozesstechnik gespannt. Eine solche Kooperation ist im Grenzraum einzigartig und unterstützt den weiteren Ausbau der Spitzenposition der Region im Bereich Leichtbau nachhaltig. Das Projekt trägt zur Erfüllung der EU, nationalen und regionalen Kernziele bei: Steigerung der Ausgaben für Forschung und Entwicklung sowie der Recyclinganteile und Verminderung von CO2-Emissionen.
Die Universität Salzburg bringt Know-how und Infrastruktur in den Bereichen Nano-/Mikroanalyse, sowie Grenzflächenchemie und –physik ein. Die HAW Landshut erweitert dies mit ihren Analyse- und Charakterisierungsmöglichkeiten auf der Mikro- und Makro-Ebene sowie ihrer Erfahrung in Entwicklung, Fertigung und Erprobung von Produkten. Durch die Erweiterung der Labore (hochauflösendes Transmissionselektronenmikroskop, Wärmebehandlungsofen, Heizpresse, Laserschweißanlage) wird das Zentrum soweit ausgestattet, dass Werkstoff- und Produktverbesserungsmöglichkeiten gezielt erkannt und umgesetzt werden können. Die Arbeit im Zentrum wird in der gemeinsamen Bearbeitung von 3 Modulen demonstriert.