Projektgenehmigungen im INTERREG Programm VI-A Bayern – Österreich 2021–2027 für grenzüberschreitende Initiativen

Erstellt am 6. Juli 2026

Von 24. bis 25. Juni 2026 tagte zum 7. Mal der Begleitausschuss als beschlussfassendes Gremium des EU-Förderprogramms INTERREG VI-A Bayern-Österreich 2021-2027. Die Mitglieder trafen sich dieses Mal in Matrei am Brenner (Tirol), um über die eingereichten grenzüberschreitenden Projektinitiativen zu entscheiden und weitere Tagesordnungspunkte zu diskutieren. Von den 17 eingereichten Anträgen für Großprojekte konnten 12 dem Gremium zur Beschlussfassung vorgelegt werden. Davon wurden 9 Projektanträge mit einem Fördervolumen von rund 4,6 Mio. € EFRE vom Begleitausschuss genehmigt.

Im Rahmen der aktuellen Genehmigungsrunde wurden Projekte im Spezifischen Ziel 4 bewilligt, das auf den Schutz, die Verbesserung und die Wiederherstellung der Biodiversität im Programmraum ausgerichtet ist. Darüber hinaus wurden Projekte im Spezifischen Ziel 5 zur Förderung einer nachhaltigen und integrierten Tourismusentwicklung genehmigt. Mit der Genehmigung weiterer Projekte im Spezifischen Ziel 7 konnte zudem ein wichtiger Beitrag zum Abbau von Grenzhindernissen geleistet werden. Die Beseitigung solcher Hindernisse stellt einen wesentlichen Schwerpunkt des Programms dar und trägt maßgeblich zur Vertiefung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit bei.

Durch die aktuelle Genehmigungsrunde erreicht die Ausschöpfung der Programmmittel insgesamt 109 %. Mit den zuletzt genehmigten Projekten sind die für das Programm vorgesehenen Mittel damit grundsätzlich ausgeschöpft.

Darüberhinaus stehen den Euregios im Spezifischen Ziel 6 weiterhin Mittel für die Förderung kleinerer Projekte zur Verfügung. Die letzte Einreichfrist für Klein- und Mittelprojekte, die im Rahmen der Genehmigungsrunde im März 2027 behandelt werden sollen, endet am 30. November 2026.

Mitglieder des Begleitausschusses