Umgang mit COVID-19 Kurzarbeit

Erstellt am 8. September 2020

In Bezug auf das INTERREG Programm Österreich-Bayern 2014-2020 möchten wir alle Lead-Partner darauf hinweisen, dass Sie entsprechend der fördervertraglichen Grundlage (§8 des EFRE-Fördervertrags) verpflichtet sind, uns über allfällige zusätzliche öffentliche Mittel, die für die beantragten Projektkosten genutzt werden, zu informieren. Aufgrund der COVID-19 Pandemie wurden in vielen Betrieben, Organisationen etc. die unterschiedlichen nationalen Möglichkeiten zur Kurzarbeit genutzt. Wir bitten Sie demnach die zuständigen Regionalen Koordinierungsstellen und das Gemeinsame Sekretariat über eine allfällige Nutzung der Kurzarbeitsregelungen umgehend zu informieren!

Unabhängig davon, dürfen wir Ihnen mitteilen, dass projektbezogene Personalkosten, die Gegenstand einer nationalen COVID-19 Förderung sind/waren, im INTERREG-Programm Österreich-Bayern auch weiterhin geltend gemacht werden können. Entsprechend der bestehenden vertraglichen Grundlage (vgl. § 1 Abs. 6 des EFRE-Fördervertrags) reduziert sich aber anteilig die Förderung aus EFRE-Mitteln (das heißt die zusätzlichen öffentlichen Mittel für die Personalkosten werden wie Einnahmen behandelt).

Entsprechende Personalkosten können durch die Projektträger erst dann zur Abrechnung eingereicht werden, wenn alle Unterlagen zur nationalen Förderung auf Mitarbeiterebene vorliegen und nachgewiesen werden können!

Falls Personalkosten (mit COVID-19 Förderung) derzeit FLC-geprüft werden und noch nicht alle Unterlagen vollständig vorliegen, so werden diese Kosten durch Ihre Kontrollstelle zurückgestellt und können im Rahmen der nächsten Abrechnungslegung wieder eingereicht werden.

Für allfällige Rückfragen steht Ihnen das Gemeinsame Sekretariat gerne zur Verfügung!